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Brot&Kunst | Verlagsneuigkeiten Januar 2026

  • 1. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

INHALT:

+ Wort des Verlegers

+ Rückblick: Frankfurter Buchmesse 2025

+ Lyrik im Quadrat #40

+ Neuer Autor: Bryan Vit

+ Neue Kooperation

+ Ausblick Q2 2026

+++ Wort des Verlegers +++

Über drei Jahre ist es her, dass es zuletzt einen Newsletter des Brot&Kunst-Verlags gab. Für 2026 geloben wir Besserung und werden zumindest in dieser Form möglichst monatlich erfassen, was in der Welt der kreativen Kumpanei so vor sich geht.


Dies ist auch wichtig vor dem Hintergrund, dass die von uns bespielten sozialen Netzwerke, allen voran Facebook und Instagram, eine zunehmend schwindende und unauthentische Plattform bieten durch verschärfte Algorithmen und KI-Content auf dem Vormarsch. Heimat allen digitalen Verlagscontents sowie verlässliche Anlaufstationen in Sachen Verlagsneuigkeiten wird daher künftig die Webseite.


In dieser Ausgabe der Verlagsneuigkeiten gibt es zunächst einen Rückblick aus dem fünfzehnten Verlagsjahr, genauer gesagt von der Frankfurter Buchmesse, wo wir an drei Tagen beim Podium RLP mitwirken durften.


Anschließend werfen wir einen Blick auf die erste Veröffentlichung für 2026, die zeitgleich auch das vierzigste quadratische Buch sein wird, sowie deren Urheber. Ein weiterer Brückenschlag führt dann zu einer neuen Kooperation an altbekanntem Wirkungsort, aus der sich für 2026 auch ein neuer und vielleicht erster Verlagsschwerpunkt ergeben könnte. Ein Ausblick auf das zweite Quartal rundet diesen Newsletter schließlich ab.


Florian Arleth

(Haßloch/Pfalz im Januar 2026)


Maurice Moel und Florian Arleth auf dem "Podium RLP" in Halle 3.1 der Frankfurter Buchmesse.

+++ Rückblick: Frankfurter Buchmesse 2025 +++

Bereits zum dritten Mal folgte der Verlag 2025 der Einladung zum Podium RLP auf der Frankfurter Buchmesse, wo wie gewohnt von Miriam Spies mitorganisiert und von Sarah Beicht moderiert wurde. Gleich am Mittwoch, einem der Fachtage, ging es in Halle 3.1 los mit einer Stunde zur Literaturvilla Herrenhof, bei der Dr. Katharina Dück und Florian Arleth die Veranstaltungsreihe vorstellten und Manuel Zerwas als special guest aus seinem neuen Roman las. Am Freitagmorgen eröffnete Joscha Schaback die Bühne mit seiner Novelle Über den Fluss.


Für den Samstag standen dann gleich zwei Termine an: Zunächst präsentierte Florian Arleth die Reihe Lyrik im Quadrat, Maurice Moel war als special guest anwesend und streute einzelne Texte ein, später am Nachmittag stand dann eine Buchpremiere aus eben dieser Reihe an: Susann Klossek stellte Seltsame Früchte vor, ein Gemeinschaftsprojekt mit Miriam Spies sowie Nummer 39 der Lyrik im Quadrat-Reihe.

+++ Lyrik im Quadrat #40 +++

Die erste Veröffentlichung im neuen Jahr wird zugleich das vierzigste Buch im quadratischen Format sein, und überdies die erste Publikation in Kooperation mit dem Freien Hip-Hop Institut Heidelberg: »Zunge an dr Waag« von Bryan Vit. Der Autor selbst schreibt zu diesem Werk:

»Zunge a dr Waag ist ein sprachphilosophischer Traktat in Lyrik und Bild, oder anders gesagt: ein Theoriekapitel einer Doktorarbeit im Kleid eines mit Zeichnungen illustrierten Rap-Textes. Wortspielerisch werden in drei Versen Erkenntnisse über das Verhältnis von Sprache, Wissen, Macht, Subjekt und Gesellschaft vermittelt, und es wird gezeigt, wie Leo Vitgenstein aus der Sprachlosigkeit zum Zünglein an der Waage wird.«

Das Buch wird ab Februar erhältlich sein, eine Releaseveranstaltung in Heidelberg ist geplant.


+++ Neuer Autor: Bryan Vit +++

Bryan Vit ist gebürtiger Schweizer und seit 2014 Wahl-Heidelberger. Seinen sprachphilosophischen Traktat »Zunge an dr Waag« brachte er zunächst in zwei Auflagen in Eigenregie heraus, neben dem darin verwendeten Pseudonym „Leo Vitgenstein“ ist Bryan unter dem Künstlernamen Static Fanatic als Hip-Hop-Künstler aktiv. Auch ist er Mitinitiator des 2023 gegründeten Freien Hip-Hop Instituts Heidelberg und der dortige wissenschaftliche Leiter. Mehr zu Bryan Vit gibt es auf der Webseite: https://www.brotundkunst.com/vit-bryan

+++ Neue Kooperation +++

Für den Verlag war die Hip-Hop-Kultur, besonders Rapmusik und Graffiti, schon immer prägend. Und Heidelberg war als eine der Gründungsstätten der deutschsprachiger Rapmusik stets ein besonderer Ort, nicht umsonst wurde der Brot&Kunst dort 2010 gegründet. Als 2023 die UNESCO ihre Liste des immateriellen Kulturerbes in Deutschland um den Heidelberger Hip-Hop erweiterte, wurde damit auch der Grundstein für das FHI, das Freie Hip-Hop Institut gelegt, das neben der Schaffung und Pflege eines entsprechenden Archivs auch Wissensvermittlung und Kulturarbeit betreibt.


Da während des geisteswissenschaftlichen Studiums von Verlagsgründer Florian Arleth in Heidelberg auch einige wissenschaftliche Arbeiten über Hip-Hop allgemein und Rapmusik im Besonderen entstanden, wurde im vergangenen Jahr Kontakt mit dem Institut in Heidelberg aufgenommen, um eben diese Texte zu teilen und zudem eine Publikationskooperation anzubahnen. In Person von Bryan Vit wurden wir dort mit offenen Armen empfangen, für das laufende Jahr 2026 ist eine erste gemeinsame Printveröffentlichung der Heidelberger Hip-Hop Studien geplant.


Das obenstehende Kooperationslogo basiert auf einem Brot&Kunst-Schriftzug, den Sebastian Frank zum 15. Geburtstag im letzten Jahr an die Verlagsgarage in Haßloch sprühte, sowie dem Logo des FHI. Alle weiteren Informationen zu dieser Kooperation und entsprechenden Veröffentlichungen finden sich fortan unter dem neuen Bereich www.brotundkunst.com/hiphop

+++ Ausblick Q2 2026 +++

Im zweiten Quartal des Jahres wird es einen neuen Roman geben sowie die Rückkehr eines bekannten Kumpanen, zumindest auf grafischer Ebene. Des weiteren steht die nächste Sonntagslesung im KOHI Karlsruhe an, diesmal bereits im April.

 
 
 

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