Brot&Kunst | Verlagsneuigkeiten 01

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Lutz Brien rezensiert „Ansichten eines Kleinwüchsigen“

Die Stimme des Außenseiters Literatur lebt von Stimmen. Der Stimme Gullivers, des Riesen unter den Bewohnern Lilliputs. Der Stimme Oskar Maskeraths, des Erwachsenen im Körper eines Kleinwüchsigen. Oder der Stimme Olcays, des Zwergen türkischer Abkunft in Florian Arleths Roman „Ansichten eines Kleinwüchsigen“. Olcay ist Außenseiter durch Herkunft, Körper, Lebenslauf. Perspektiven hat er keine, mit der Schärfe des Außenseiterblicks nimmt er die Gesellschaft um sich ins Visier und erleidet die Schmerzen des Verspotteten und Verhöhnten, er ist Opfer von Ignoranz und Dummheit. Einen gibt es, der sich ihm mit echtem Interesse zuwendet, einen Schriftsteller. Dieser entwirft Geschichten eines andere

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