eine anthologie voll kurzprosa 

brot&kunst

Leseprobe

Umfang: 220 Seiten
Genre: Kurzprosa
Preis: 14,95

Siebzehn Geschichten von siebzehn Autoren in einem Buch haben siebzehn erste Sätze: »Einmal hatte ich einen merkwürdigen Traum.« (Florian Arleth) »Als die Nacht sich über den See legt, ist es wie ein Überfall.« (Edgar Barowski) »Es ist halb eins, eine dieser blauen Stunden in Paris im fünften Stock des miesen Hotels in der Rue du Poteau mit dem schweigsamen Portier und den gelben Gängen, Spuren ausgedrückter Kippen auf dem Boden und an den Wänden, abgesplittert die cremigweiße Farbe der Türen, der Schränke.« (Paul Blau) »Draußen zieht die Welt vorbei, die Zeit eilt hinterher.« (Chantal Busse) »So hatte er sich das nicht vorgestellt.« (Simon Felix Geiger) »Lieber Vanilla Ice, Du warst der Held meiner frühen Jugend.« (Jörg Hartmann) »Es hätte so schön sein können.« (Roland Jesse) »Es waren 15.« (Sebastian Köhli) »Wir standen da und sahen von der kleinen Anhöhe hinab.« (Freddy Mork) »Es war schon wieder Freitag und es war wieder diese Bar.« (Fabian Neidhardt) »Glaubt nicht, diese Geschichte sei einfach nur erfunden, denn das ist sie nicht.« (Alexander M. Neumann) »Mein Name ist Marcellus.« (Marvin Reuter) »Das Blut verlor sich in einer dünnen Wolke zu einer zartrosa Andeutung im Wasser.« Johanna Schließer) »Aber es stimmt nicht!, sagte er wiederholt in einem Nebensatz, wie um die Nebensächlichkeit zu betonen, sachlich, während er über Persönliches sprach.« (Aaron Schmitt) »Man betrachte eine Landkarte.« (Stefanie Schweizer) »Die Straße hat einen seltsamen Namen und ich frage André, warum die Straße so heiße.« (Manuel Zerwas) »Die verlassene Wohnung, Wohnung verlassen.« (Thomas Zejewski)

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