Umfang: 88 Seiten
Genre: Lyrik

 

Der Autor selbst im Vorwort:

matratzengruft – eigentlich ist es hochstapelei. seine
„matratzengruft“ nannte heinrich heine seine bett-
statt, sein krankenlager, an das er – schwer und zum
tode erkrankt – in den letzten jahren seines lebens
gefesselt war; und damit gefesselt an schmerz,
furcht, todesnot. drastisch genug, aber wohl nicht
ganz so drastisch ist es mir ergangen, mein weg war
mühsam, durch krebs und covid-19 hindurch, aber
er hatte ein ziel: meine genesung. als ich die bedrän-
gende diagnose einer krebserkrankung erhielt, war
ich sofort entschieden: ich möchte diesen weg auch
„im wort“ gehen. ich möchte meine krankheit ver-
stehen, begleiten, bewältigen und befragen: in und
mit gedichten. weil sie der ort sind, da worte versucht
werden können, wenn es keine worte mehr gibt. ich
habe diesen ort, diese „matratzengruft“ gebraucht,
um all das bedrängende zulassen zu können

Woran ich hänge (Thomas Weiß)

10,00 €Preis

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