Lesetermine im Mai

Nach langem Winterschlaf recken die Kumpanen ihre Köpfe aus den Höhlen und erheben sich zu neuen ruhmreichen Taten. Deren zwei stehen sogleich im Mai an. Nämlich diese: 1. Literaturvilla #8 – Lyrik im Quadrat 2. Kolportagen in Schwarz-Weiß – Lesung u.a. mit Katharina Dück 1. Literaturvilla #8 – Lyrik im Quadrat Nach der erfolgreichen Dichterlesung im vergangenen Jahr, steht die „Lyrik im Quadrat-Reihe zur achten Ausgabe der Literaturvilla erneut im Blickpunkt. In der Villa des Herrenhofs (Herrenhofstr. 6 67435 Mußbach) stellen am Donnerstag, den 3. Mai Florian Arleth, Carola Kasimir und Constanze Zacharias alte und neue Gedichte vor. Musikalische Intermezzi bieten die Heidelberger Musiker Da

Im April vor drei Jahren

erschien Der weite Ritt nach Albuquerque. Zeit, den Bogen zu spannen, von heute zu damals, und die Erinnerungen aufzufrischen. Mit der Western-Novelle betrat Florian Arleth nach drei Jahren des lyrischen Schaffens wieder die Prosa-Bühne. Dabei knüpfte er ganze vier Jahre nach der Erstveröffentlichung an seinen Roman Die Abenteuer des Walter X an: Der tanzende Indianer ist ein Ahn des namenlosen Indianers. Die Verbindung beider Werke ist jedoch nur lose; das Verständnis des einen Buches ohne Kenntnis des anderen ist gewährleistet. Das Titelbild der Novelle. Für den Innenteil fertigte Sascha Heilig, seines Zeichens ehemaliger Mitbewohner des Autors, Illustrationen an. Ein Beispiel ist in der L

Brian Laurins Streifzüge durch Literatur und Leben - Kolumne 10

Die Horrorfratze abhängiger Arbeit Robert Walsers Roman „Jakob von Gunten“, 1909 veröffentlicht, erzählt eine spezielle Geschichte; der Ich-Erzähler Jakob tritt ein in ein Institut, das die Abrichtung der Zöglinge zu Dienern bezweckt. Der Unterricht, wenn man ihn so nennen darf, besteht aus der fortwährenden Wiederholung von Benimmregeln, das Ziel dieser Erziehung ist, die Zöglinge zum Dienst an einer Herrschaft abzurichten und ihnen als Lebensziel eine Existenz als Null, die es zu nichts bringen wird, einzupflanzen. Jakob ist, wie es scheint, ein ungeeigneter Schüler; im Gegensatz zu seinem demütigen Kollegen Kraus sprüht er vor Lebenslust und künstlerischer Aufmüpfigkeit. In seinem Tagebuc

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