In Zeiten kultureller Isolation | Brot&Kunst allein zuhause

March 31, 2020

Am 5. März 2020 fand die letzte Lesung des Brot&Kunst-Verlags mit Lars L. Beglari in der Literaturvilla (#19) statt. Bereits die VerlagsLesung4 im CoffeeIn in Karlsruhe am 27. März wurde abgesagt – durch Dekret des Oberbürgermeisters. Die seit Monaten geplante Weinlese in der VHS Schwetzingen am 28. März wurde seitens der Institution verschoben, Ausweichtermine im Mai und im Juni werden derzeit geprüft. 

 

Ob die nächste Literaturvilla (#20 am 7. Mai) mit der Präsentation des neuen Sparte3-Titels von Katharina Dück und Usch Kiausch so stattfindet, wird sich im Laufe des Aprils entscheiden. Das Buch erscheint jedoch unbeeinflusst davon in diesem Monat. 

 

Und wann die nächste Lesung des Brot&Kunst-Verlags stattfinden wird, das ist derzeit tatsächlich unklar. Vielleicht im Mai oder im Juni, vielleicht aber auch erst nach der Sommerpause. Für den September und Oktober planen wir definitiv bereits einige Veranstaltungen (Literaturtage Karlsruhe, VHS Heidelberg), bei denen auch das in diesem Jahr anstehende zehnjährige Jubiläum ein wenig gefeiert wird. 

 

Bis dahin verspricht zumindest das Internet eine Lösung, um in Zeiten der Selbstisolation unseren kulturellen Beitrag liefern zu können. So arbeiten wir gerade an einem Verlagsstream, der künftig verschiedene Kumpaninnen und Kumpane zu Wort und Bild kommen lässt. Ein Probelauf ist für die erste Aprilwoche vorgesehen. 

 

Bereits zu diesem Zeitpunkt gibt es Beiträge von drei Kumpanen. So schickte Paul Blau in den frühen Morgenstunden des 21. März etwas Musik "aus dem inneren [sein]es Exils" in der Karlsruher Südstadt. Das Chanson mit dem Titel Wenn die Flut vorüber ist findet sich zusammen mit einem Gitarrenvideo auf seinem Blogspot buendelblauebilder. Am gleichen Tag veröffentlicht Alexander M. Neumann über seinen neugegründeten YouTube-Kanal AMN Poetry die Tonspur eines Gedichts mit dem Titel Wenn wir uns wiedersehen

 

Am 29. März erscheint auf dem Verlags-YouTube-Kanal schließlich ein Lyrikvideo von Maurice Moel, der allein zuhause in der Karlsruher Nordweststadt ist, dort mittels eines tragbaren Plattenspielers und ein paar Jazz-Klängen über Das Korn der Weisheit vorträgt:

 

 

 

 

 

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