5 Jan 2018

Verlorene Märchen – zunächst stößt der Leser nur auf den Titel, ein schöner Titel, der irgendwie die Wundersehnsucht alter und verloren gegangener Kindheitstage weckt. Die Märchen sind jedoch nicht nur in Freddy Morks fiktionaler Welt verloren gegangen, nein, sie sind auch in der realen Welt in weite Ferne gerückt. Die meisten Menschen erinnern sich kaum...

26 Oct 2017

Edgar Barowski, hier im Mai 2013, spricht über

Alexander M. Neumanns Träume aus Morphin (07/2017)

In der Apotheke bekäme man für 15 Euro etwa ein halbes Gramm Morphin, dosiert in Retardtabletten zu 100 Milligramm. Beim Brot & Kunst Verlag bekommt man für denselben Betrag das 167 Seiten starke "Träume aus Morphin" von Alexander M. Neumann. Natürlich rezeptfr...

17 Oct 2017

Anlässlich der fünfundzwanzigsten Ausgabe (und des gleich hohen Jubiläums) der Münchner Literaturzeitschrift DAS GEDICHT finden sich auf dem eigens dafür eingerichteten Blog zahlreiche Interviews mit Autoren, die in der Jubiläumsausgabe abgedruckt sind. Darunter ist auch der Kumpane Andreas Peters.

Franziska Röchters (chiliverlag) führte das Interview...

30 Jul 2017

Die Ästhetik des Scheiterns – von einem integrierbaren Widerspruch

Es ist kein heiteres Buch, das Florian Arleth da geschrieben hat. „Die Ästhetik des Scheiterns“ (Brot und Kunst Verlag, 2016) dekliniert in drei Teilen Ausschnitte aus dem Leben des Dichters, die auf verschiedene Weisen das Scheitern zum Thema machen. Dass dies dennoch keine bloße Jammerei...

27 Sep 2016

Zwölf Gedichte, neun Gemälde, quadratisches Format in Schwarz-Weiß: Ein Unterwegsbuch. Und wenn man es beim Warten auf den Nachtbus dann aus der Jacke kramt, bemerkt man schnell: Das Blau des „blauen Kabinett“ von Freddy Mork ist nicht das seichte Blau einer lauen Frühlingsnacht, sondern eingedickter, dunkelblauer Sirup ohne Verfallsdatum, den der Dichter...

21 Jul 2016

Die zauberhaften Welten der Märchen unserer Kindheit tragen wir alle in uns. Wir erinnern uns an sie in Zeiten von Freundschaft und Liebe, von Betrug und Übervorteilung und vielleicht auch in Zeiten von Unerklärlichem; orientieren uns bisweilen sogar am Verhalten unserer Märchenfiguren oder träumen von Prinzen auf weißen Pferden, von ungeheurem Reichtum o...

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