Zweitausendzwölf endet die studentische Phase des Verlags auch räumlich. Ein Umzug

ebnet neue Wege in der urbanen Kulturlandschaft und in die Poetry Slam-Szene des

Südens. Zwei spätere Stammautoren legen ihren Grundstein.

Publikationen

Betrachtungen eines Baustellenbewohners,  Florian Arleth (Lyrik)

Pocket Poetry,

 Maurice Moel (Lyrik)

StigmaVerziert,

 Simon Felix Geiger (Lyrik)

Lesungen

19.01.

25.02.

01.03.

26.04.

08.05.

29.06.

10.07. 

13.07.

25.08.

30.08.

13.09.

09.10.

25.10.

13.11.

12.12.

14.12.

28.12.   

Liquid Lounge (Speyer)

Rapstammtisch (Aachen)

Liquid Lounge (Speyer)

Liquid Lounge (Speyer)

Bento Bar (Karlsruhe)

Buchhandlung Curth (Haßloch)

Bento Bar (Karlsruhe)

Schauraum (Karlsruhe)

Privat (Neustadt)

Liquid Lounge (Speyer)

Südstadtantiquariat (Karlsruhe)

Bento Bar (Karlsruhe)

Luca's Feinkost (Karlsruhe)

Bento Bar (Karlsruhe)

Bento Bar (Karlsruhe)

Privat (Landau)

Wohnzimmertour (Karlsruhe)

Mit Betrachtungen eines Baustellenbewohners erscheint das nächste Lyrikbuch im Brot&Kunst Verlag und gleichzeitig die erste nicht-prosaische Veröffentlichung von Florian Arleth.

Bestückt mit Fotos von Baustellengeräten und Baggern, markiert das Buch auch gleichzeitig das Ende der Heidelberger Zeit des Verlags. Das A5-Format wurde bisher nur einmal verwendet. 

Januar

 

März

Im März erfolgt der Umzug des Verlags nach Karlsruhe. In einer Wohn-gemeinschaft in der Südweststadt entsteht die Grundlage für die nächsten drei Jahre.

Mai

Die monatliche Lesebühne in der Karlsruher Bento-Bar wird mehr und mehr zum Epizentrum der kreativen Kumpanei in Karlsruhe. 

 

Ab Mai untersützt Florian Arleth die Organisation der Bento.dühne mit Printflyern, während Maurice Moel den Abend moderiert und über seine Kontakte die festen Lesenden einlädt. Auf diesem Wege kommen Simon Felix Geiger und Aaron Schmitt zum Verlag. 

Juni

Neben geladenen Gästen ist die Leseliste der Bento.dühne jedem nach kurzer Voranmeldung offen. Im Juni kommt so die erste Begegnung mit Paul Blau zustande. Der Wahlkarlsruher aus der Südstadt wird allerdings erst im Herbst 2013 auf den Verlag zukommen.

Juli

Das erste Buch eines Karlsruher Autoren erscheint bei Brot&Kunst. Maurice Moel ist 2012 ein slammender Kindergärtner, der in der Karlsruher Südstadt wohnt. Er liebt Kaffee und seine Schreibmaschine. Zudem macht er den Verlag mit Matthias Walz von der Literarischen Gesellschaft Karlsruhe bekannt.

Der Lyrikband Pocket Poetry wurde von Max Kramer wieder im klassischen Verlagsformat von 110 auf 175 mm gesetzt. Die Debütlesung gab es am 13. Juli im Schauraum in der Karlsruher Weststadt.

September

Dank der Kontakte des Neuautors bieten sich in Karlsruhe zahlreiche Möglich-keiten für Liveauftritte. Im Südstadt-antiquariat findet im September einmalig eine Lesung statt, begleitet von dem Musiker Hajo.

 

Für den Hintergrund des Printflyers benutzte Florian Arleth ein Foto einer Hausrückseite in der Karlsruher Innen-stadt. Das Foto wurde aus dem Vorführ-raum des Kinos Die Kurbel geschossen, wo er zu dieser Zeit arbeitete.

Im gleichen Monat entstehen die ersten beiden Lyrikvideos des Verlags mit freundlicher Mitwirkung von Maurice und dessen Bekannten Paul von der Hochschule für Gestaltung.

 

Das Bild zur linken zeigt eine Szene aus "Ein Stück Wolke". In der gleichen Straße (Luisenstraße, Karlsruher Südstadt) war zuvor noch mit Hilfe eines Longboards der Text "Stadtgeflüster" verfilmt worden.

November

Der November 2012 markiert mit StigmaVerziert das Verlagsdebüt von Simon Felix Geiger und zugleich den ersten Teil einer Lyriktrilogie des Wahl-Freiburgers. Unter ihm wird die Zusammenarbeit mit externen Fotografen wie Jane Viola Löczi gefördert, die auch das Coverfoto (auf dem nicht der Autor zu sehen ist) verantwortet. 

Dank seines unermüdlichen Engagements auf Bühnen im gesamten Bundesgebiet, verkauft sich StigmaVerziert (wie auch alle folgenden Bücher des Autors) außer-ordentlich gut. 

Dezember

Zum Jahresende beschließt Florian Arleth, seinen Roman Die Abenteuer des Walter X in einer Nacht komplett vorzulesen. In zwei (von ursprünglich drei geplanten) Wohngemeinschaften in der Karlsruher Südweststadt gelingt das Unterfangen nach mehr als fünf Stunden. 

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